Ortsgruppe Trittau-Großensee


Der Deutsche Schäferhund


Der Deutsche Schäferhund wird seit 1899 planmäßig gezüchtet. Gründervater des Vereins für Deutsche Schäferhunde war Max von Stephanitz, der begeistert die Arbeit eines Hundes an einer Schafherde beobachtete. Beeindruckend war für ihn, wie die Schäfer den Hund durch Zuruf und Zeichen dirigieren konnten. Er verfolgte daraufhin die Idee, einen leistungsfähigen, sicheren und ausgeglichenen Hund zu züchten.


Die heutige Beliebtheit des Deutschen Schäferhundes kommt nicht von ungefähr: Vom umgänglichen und sozialverträglichen Familienhund, der Kinder über alles liebt, bis hin zum respekteinflößenden Diensthund der Polizei ist er einsetzbar. Auch als Rettungshund (z.B bei Lawinenkatastrophen) gelingt es ihm immer wieder wahre Wunder zu vollbringen und Menschenleben zu retten.


Der Deutsche Schäferhund ist von Natur aus ein sehr aktiver, bewegungsfreudiger Hund mit hoher Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Seine Besitzer sollten nicht nur Spaß an ausgiebigen Spaziergängen bei jeglichem Wetter haben, sondern darüber hinaus mit ihrem Hund eine artgerechte Beschäftigung oder im besten Fall eine Ausbildung anstreben.

 

Der große Vorteil des Deutschen Schäferhundes liegt in seiner Vielseitigkeit. Nicht ohne Grund wird er auch als „Zehnkämpfer“ unter den Gebrauchshunden bezeichnet. 


Er liebt lange Spaziergänge in der freien Natur und auch für Radtouren ist er ein idealer Partner. Für Menschen, die sich mit Joggen oder Walken fit halten, ist der Deutsche Schäferhund ein perfekter Trainingspartner – und außerdem ein hervorragender Beschützer. Eine willkommene Abwechslung und gleichzeitig eine prima Fellpflege für die Hunde ist auch das Schwimmen. 


Deutsche Schäferhunde sind robuste Naturen. Sie verlangen neben einer konsequenten und artgerechten Erziehung Durchsetzungsvermögen und körperliche Fitness. Sie sind relativ problemlos, was die tägliche Pflege anbelangt, aber sie sind anspruchsvoll, was den Umgang mit ihnen betrifft. Wer also einen Schoßhund sucht oder einen Modehund vorzieht, der ist mit einem Schäferhund falsch beraten.


Wie andere Hunde auch, entwickelt der Deutsche Schäferhund seine körperliche und seelische Reife im Laufe des Hundelebens. Aktive Phasen und Ausbildung auf dem Hundeplatz müssen von Ruhe und Erholung begleitet werden.


Man sollte einem Schäferhund die Jugend lassen und nicht zu früh zuviel von ihm verlangen. Hier sind Menschen in der modernen Zeit oft zu ungeduldig und wollen schnelle Erfolge. 


Einen Deutschen Schäferhund auszubilden, ist nicht sehr schwierig, denn diese Rasse ist ausgesprochen lernfähig. Mit Liebe, Konsequenz, Geduld und vor allem positiver Verstärkung - zum Beispiel Futterbelohnung, Spielzeug - wird der Deutsche Schäferhund sehr schnell zum Partner und seine Talente entwickeln.